Neuer Standort für Storchennest fixiert
Im Zuge der Vorbereitungen für den Abbruch des ehemaligen Molkereiareals und den Bau des neuen Gemeindezentrums musste der geplante Abbau des Storchennestes am vergangenen Mittwoch aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden.
Bei der Begutachtung des Schornsteins zeigte sich ein stark verschlechterter baulicher Zustand. Das Nest wird daher erst beim Abriss des Schornsteins entfernt. Vizebürgermeisterin Karin Grünberger überzeugte sich persönlich, in rund 25 Metern Höhe, vom Zustand des Kamins: „Aufgrund der akuten Gefahrenlage wurde noch vor Ort gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Haselsteiner entschieden, den Abbau abzubrechen“.
Ein neuer Standort für das Storchennest wurde bereits fixiert. Dieser befindet sich beim Sündhofer Hochbehälter, wo ein rund zehn Meter hoher Mast mit einem neuen Nest errichtet wird. Die Übersiedelung ist bis Ende Februar geplant, sodass der neue Nistplatz rechtzeitig vor der Rückkehr der Störche bereitsteht. Fachlich begleitet wurde die Standortsuche von den Biologen Diana Leitzinger und Stefan Guttmann. Bürgermeister Christoph Haselsteiner und Vizebürgermeisterin Karin Grünberger betonen, dass der Schutz des treuen Storchenpaares hohe Priorität habe und mit dem neuen Standort eine sichere und nachhaltige Lösung geschaffen wird.
